Schmuck Glossar
Hier werden Fachwörter aus dem Schmuck- und Diamantbereich erklärt.
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Anfangsbuchstabe E
Edelstahlschmuck
Als neuzeitliches Metall im Schmuckbereich wird Edelstahl verwendet. Unter "Edelstahl" versteht man Stahlsorten mit einem Phosphor- und Schwefelgehalt unter 0,035 Prozent. Für Schmuckzwecke kommt nur nicht rostender, säurefester Chrom- und Chromnickelstahl zur Anwendung.
Edelmetall
Gold, Silber, Platin, Platinmetalle sowie deren Legierungen.
Bezeichnung für luftbeständige und in verschiedenem Maße säurebeständige Metalle. Zu den Edelmetallen zählen: Gold, Silber und die seit Mitte 19.Jh.
bekannten Platinmetalle, Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, Ruthenium und Platin. Das teilweise in gediegener Form vorkommende Gold wurde schon in den ältesten bekannten Kulturen der Menschheit verarbeitet. Nach der Antike ging die Verwendung von Gold stark zurück und wurde erst im 15./16. Jh. durch die Importe der Spanier und Portugiesen wieder aktuell. Neben Goldschmiedearbeiten wurden große Mengen Goldes zur Prägung von Goldmünzen verwendet. Seit dem 17. Jh. verarbeiteten die Goldschmiede überwiegend Silber für Münzen und verwendeten Gold hauptsächlich für Schmuckstücke, zur Herstellung von Blattgold und bei Vergoldungen von Kunstgegenständen. Platin setzt sich als Material zur Schmuckherstellung seit Mitte des 19 Jh. durch.
Edelstein
Ein geschliffenes Mineral, das sich durch Seltenheit, Unempflindlichkeit gegen Abnutzung (Härte 8-10 n. Mohs), durch Schönheit der Farbe oder klare Durchsichtigkeit, spezieller Lichtbrechung von anderen Steinen wesentlich unterscheidet.
Die Könige unter den Edelsteinen sind: Diamant = Brillant, Korund = Rubin und Saphir sowie die andersfärbigen Saphire, Beryll = Smaragd und Aquamarin bzw. die andersfärbigen Berylle, Chrysoberill in Form von Alexandrit, Edelopale, Lapis Lazuli (edles Gestein), Granate in Form von Tsavolith und Mandaringranat, Jadeit usw.
Edelsteine wurden bereits in der Antike gefälscht.Und schon Plinius nannte diese Art von Fälschung "die einträglichste aller Gaunereien".
Edelsteinfassung
Die Fassung eines edlen Steines ( Chaton, Drahtfassung, Englisch verwischte Fassung, Kastenfassung, Krappenfassung, Spiegelfassung, Zargenfassung, Körnerfassung).
Edelsteinimitation
Die Nachahmung eines Edelsteines (Glas, Strass). Synthetische Steine haben annähernd die gleichen Eigenschaften wie die natürlich gewachsenen Kristalle, d.h. sie haben ein natürliches Steinvorbild, aber werden nicht als Imitation bezeichnet.
Ehering
Eheringe sind meist aus Gold oder Platin, klassisch schlicht und evtl. durch einen Diamanten veredelt.
Wegen seiner Kreisform, die kein Ende hat, gilt er als Symbol der unendlichen Liebe. Der Ring als Symbol für Liebe, Treue und Zusammengehörigkeit, kommt bei uns große Bedeutung zu. Aber auch im 11.
Jahrhundert findet sich im byzantinischen Verlobungsritus die gegenseitige Ringgabe. Seit dem Hochmittelalter erfolgt während einer Verlobungsfeier, dem Entschluss in absehbarer Zeit zu Heiraten, die Übergabe eines Ringes an die Braut.
Erst als sich ab dem 13. Jahrhundert eine kirchliche Vermählung immer mehr durchsetzt, gehört der Ring zum Trau-Ritus. Der Verlobungsring wird zum Trauring. Die alten Griechen und Ägypter trugen den Ehering grundsätzlich am linken Ringfinger, weil sie glaubten, dass eine Ader, die Vena Amoris, von diesem Finger aus direkt zum Herzen und somit zur dort beheimateten Liebe führe. In Italien z. B. gehört der Ehering noch heute an die linke Hand.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz trägt man den Verlobungsring als äußeres Symbol an der linken Hand. Bei der Trauung wird er als Ehering gegenseitig auf die rechte Hand gesteckt.
Zur Erinnerung wird meistens der Vorname des Partners und das Hochzeitsdatum eingraviert. Schon Im 15. und 16. Jahrhundert gab es die Zwillingsringe, von denen jeder Verlobte einen bis zur Trauung trug. Am Tag der Hochzeit wurden beide wieder zusammengefügt und die Braut trug den Zwillingsring als Ehering.
Edelopal
Der Opal. Härte 5,5 bis 6. Farbe: die vielfalt der Farben ist unentlich Edelopale unterscheiden sich von den gemeinen Opalen durch ihr herrliches Opalisieren und Opaleszieren.
Edeltopas
Der Topas hat die Härte nach Mohs: 8. Farbe: außer Schwarz alle möglich. Die handelsübliche Bezeichnung Edeltopas ist eigentlich überflüssig ,jedoch wurde diese eingeführt um der irreführenden Bezeichnung "Topas" für gebrannten Amethyst, Goldtopas, Madeiratopas usw. und natürlichen Rauchquarz
(Rauchtopas) entgegenzutreten.